Medientag 18|02|2015

Gemeinsames Lernen braucht Medien!

Bild: Einladung Medientag 18.02.2015Unser Medientag 18|02|2015 steht unter dem Motto „Gemeinsames Lernen braucht Medien!“ und findet am 18.02.2015 im Medienzentrum des Kreises Coesfeld in Dülmen statt.

Wir betrachten das Gemeinsame Lernen aus vielfältigen Perspektiven und setzen mit unseren Angeboten unterschiedliche thematische Schwerpunkte.

In diesem Jahr starten wir schon am Vormittag. Prof. Dr. Hillenbrand führt mit seinem Vortrag „Wirksame Lernmittel für inklusive Bildung“ in das Thema ein. Anschließend bieten wir Ihnen eine warme Mahlzeit und Zeit für den gemeinsamen Austausch. In den folgenden Workshops können wir natürlich nicht alle Herausforderungen und Fragestellungen im Kontext „inklusive Schulentwicklung“ behandeln. Wichtig ist uns, im Bereich „Gemeinsames Lernen mit Medien“ Impulse zu setzen, Beispiele zu geben und Sie in Ihren Schulen zu unterstützen.

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Unser Angebot im Detail

Wirksame Lernmittel für inklusive Bildung

Nach einer allgemeinen Einführung in das Thema „Inklusives Lernen“ widmet sich Herr Prof. Dr. Hillenbrand den Fragen: Wie kann inklusive Bildung durch Lernmittel unterstützt werden und welche Kriterien müssen diese Lernmittel erfüllen um wirksam zu sein? Dabei hat er stets den Unterrichtsalltag im Blick und schafft es Vorbehalte und Ängste gegenüber dem Gemeinsamen Lernen zu relativieren.

Prof. Dr. Hillenbrand Universität Oldenburg

 

Gemeinsames Lernen mit iPads

Schülerinnen und Schüler haben sehr unterschiedliche Begabungen und Bedürfnisse. Gemeinsames Lernen geht auf diese verschiedenen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler ein und ermöglicht individuelle Zugänge zu den Unterrichtsinhalten. In diesem Workshop werden Möglichkeiten vorgestellt, das iPad als Werkzeug im Unterricht zu nutzen. Dabei können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an verschiedenen Unterrichtsbeispielen die erweiterten Handlungsmöglichkeiten erproben und erfahren.

Karin Nachtigall und Carsten Schellnock Medienzentrum Kreis Coesfeld

 

Unbenannt-3Inklusion mit Kurzfilmen gestalten

Kurzfilme passen prima in schulische Abläufe, und inklusive Lerngruppen können vielfach von ihnen profitieren: sei es beim gemeinsamen Schauen, bei der Bearbeitung einer Aufgabenstellung auf unterschiedlichen Niveaustufen oder auch bei der kreativen Aneignung dessen, was Film besonders macht – Bilder, Geräusche, Musik und Tempo.

Wie das genau gehen kann, erleben und erproben Sie in diesem Workshop.

Dr. Barbara Kamp Methode Film

 

Zusammenspiel von interaktiven Displays und Tablets

Systemunabhängige Zusammenarbeit und die Einbindung mobiler Endgeräte BYOD (Tablet, iPad, Notebook oder Smartphone) in Ihr Unterrichtsgeschehen sind die Schlagworte der Zukunft. Welche erweiterten neuen technischen Möglichkeiten bestehen schon heute um eine aktive Beteiligung der Schüler im Zusammenspiel mit interaktiven Displays/ Whiteboards zuzulassen? Im Workshop geht es vom Brainstorming bis zur Ergebnissicherung.
Kurzum: Gemeinsames Lernen & Arbeiten = Zusammenarbeit 2025!

Claudia Stork SiM – stork interaktive medien

 

PEER X 4: Schüler vermitteln Medienkompetenz

Medienkompetenzförderung ist das Ziel eines Pilotprojektes, welches jetzt im Kreis Coesfeld in die praktische Umsetzung geht. Ausgehend vom Arbeitskreis Prävention arbeitet die AG Online daran, jungen Schülern den sicheren und verantwortungsvollen Internet/Online-Gebrauch bzw. den Umgang mit E-/IT-Medien zu vermitteln. Zielgruppe dieses neuen Präventionsprojektes sind Schülerinnen und Schüler der Schulen und Berufskollegs der Sekundarstufe 1 im Kreis Coesfeld. Im Rahmen praktischer Trainingsmaßnahmen wird besonderes Augenmerk auf den sogenannten „peer-to-peer-Ansatz“ gelegt, der davon ausgeht, dass gleichaltrige Jugendliche untereinander am meisten voneinander lernen. In diesem Workshop wird das Projekt vorgestellt.

Dr. Gerd Pohl, Hubert Harnack (Oberstufenkoordinator Berufliches Gymnasium) & Schüler (Trainer-Peers) Caritas Verband für den Kreis Coesfeld und Richard-von-Weizsäcker Berufskolleg

 

Unbenannt-2Handlungsorientierte Filmbildung

Handlungs- und produktionsorientierte Medienarbeit eignet sich besonders für inklusive Settings. Die praktische Arbeit fordert starke und schwache Lerner/-innen gleichermaßen heraus. Differenzierungen erfolgen natürlich und spontan, indem die Schülerinnen und Schüler die Aufgaben auf ihrem individuellen Niveau lösen. Weil nicht nur der kognitive Bereich angesprochen wird, finden alle einen eigenen Zugang. Vor allem am Beispiel von Film und Foto werden Methoden vorgestellt und ausprobiert.

Anne Haage TU Dortmund

 

Unbenannt-1Arbeiten mit digitalen Unterrichtsmitteln: von der learn:line NRW zum interaktiven Whiteboard

Lehrkräfte benötigen für den Unterricht immer wieder ergänzende Texte, Filme oder auch interaktive Tafelbilder. Informationen zu aktuellen Themen werden mühevoll zusammengesucht. Der Workshop simuliert diesen alltäglichen Prozess und zeigt, wie in der learn:line NRW gefundene Materialien im digital aufbereiteten Unterricht eingesetzt werden können.

Tobias Oppenhäuser Medienberatung NRW | learn:line NRW

 

Jedes Kind lernt anders – differenzierter Deutschunterricht als Chance im Umgang mit Heterogenität

Anhand des Lehrwerkes „Klartext“ für Realschulen, Gesamtschulen und Sekundarschulen werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie der Deutschunterricht individualisiert und das selbstständige Lernen von Schülerinnen und Schülern kompetenzorientiert gefördert werden kann. 

Andrea Heinrichs Fachleiterin Studienseminar Recklinghausen, Westermann Verlag