Bildungspartnerschaft im Fokus 01/2012

aus: Im Fokus 01/2012

Bildungspartnerschaft mit dem Medienzentrum des Kreises Coesfeld

Flexibel, modern und multimedial lernen – das Medienzentrum des Kreises Coesfeld und die Peter-Pan-Schule in Dülmen sind Ende letzten Jahres eine weitreichende Bildungspartnerschaft eingegangen: Im Mittelpunkt dieser Zusammenarbeit steht das Projekt „Mobiles Lernen“. Hans-Peter Klauke von der Förderschule des Kreises und Carsten Schellnock vom Medienzentrum begleiten gemeinsam den Einsatz von „iPads“ im Unterricht der Primarstufe. Dazu hat das Medienzentrum insgesamt 18 dieser Tablet-Computer und das dafür notwendige Zubehör angeschafft. Im Rahmen eines offiziellen Termins, der den Beginn des Modellprojektes markierte, wurden im November zwölf Geräte der Klasse 4a und ihrem Klassenlehrer Klauke zur Verfügung gestellt. Es ist geplant, allen Schulen im Kreisgebiet vom Schuljahr 2012/13 an die Möglichkeit zu bieten, solche Geräte beim Medienzentrum ausleihen.

Fachbereichsleiter Detlef Schütt und Abteilungsleiter Martin Jasper von der Kreisverwaltung, Schulrätin Dr. Walburga Henry und Carsten Schellnock vom Medienzentrum trafen sich mit Schulleiterin Carola Reinhold und ihrem Kollegium in Dülmen, um das Anliegen der Bildungspartnerschaft zu betonen: „Von dieser modernen Technik versprechen wir uns eine Verstärkung und Flexibilisierung der Lernprozesse“, zeigte sich Detlef Schütt auf die ersten Ergebnisse gespannt.

Ausgangspunkt für diesen Einsatz waren Überlegungen, im Medienzentrum eigene Laptops anzuschaffen, um bei Lehrerfortbildungen unabhängig von Computerräumen oder PC-Ausstattungen in den jeweiligen Schulen zu sein. Dazuwären 15 bis 20 Laptops notwendig gewesen. Schnell errechnete sich dabei eine Investitionssumme, die den Etat des Medienzentrums gesprengt hätte. Doch bald zeigte sich eine Alternative auf: die einfachste Variante des iPads (16G, WiFi). „Durch seinen frühen Marktstart hat das iPad derzeit noch einen technologischen Vorsprung gegenüber Tablet-Computern anderer Hersteller“, erläutert Medienberater Carsten Schellnock. Aber das sei nicht alles: „Hard- und Software sind beim iPad sehr gut aufeinander abgestimmt, da beides ‚aus einer Hand’ kommt“, hat Schellnock festgestellt. Technische Schwierigkeiten oder Kompatibilitätsprobleme treten deshalb nur sehr selten auf.

Die nächste Überlegung schloss sich bald an: Wenn man die iPads circa alle vier Wochen für eine Fortbildung benötigt, ergibt es wenig Sinn, sie in der Zwischenzeit im Schrank zu lagern. Also warum die Geräte nicht in eine Schule geben? „Erfahrungsberichte und Vorbildprojekte sind ja durchaus vorhanden“, erläutert Schellnock. So sammelt die Kaiserin-Augusta-Schule in Köln bereits seit einiger Zeit Erfahrungen mit iPads im Unterricht und bloggt darüber im Internet.

Die räumliche Nähe zum Medienzentrum gab letztendlich den Ausschlag für die Peter-Pan-Schule als Einsatzort, und schnell waren in Person von Hans-Peter Klauke ein Lehrer und seine Klasse 4 gefunden, die zwölf iPads als Medien im Unterricht ausprobieren wollten – mit guten Voraussetzungen: Das iPad-Betriebssystem iOS hat sich seit Jahren auf dem iPhone bewährt und ist sehr bedienungsfreundlich. „Es ist zudem ein geschlossenes System, was den Administrationsaufwand, der bei Fortbildungen oder in der Schule betrieben werden muss, deutlich verringert“, berichtet Schellnock. Es bietet sich eine sehr große Anzahl von Apps, die für den Einsatz bei Fortbildungen oder in der Schule geeignet sind. Hersteller Apple bietet eine komplette Vermarktungskette an. Dadurch steigt der Anreiz, etwa auch für Schulbuchverlage, ihre Inhalte aufs iPad zu bringen.

Schnell überzeugte Carsten Schellnock den Kreis Coesfeld von diesen Vorteilen und bald waren 18 iPads bestellt. Auf der Internetseite http://blog.medienzentrum-coe.de ist über die Erfahrungen mit den Geräten im Klassenzimmer inzwischen einiges nachzulesen.

Den gesamten Artikel können Sie hier im PDF-Format herunterladen.

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